Kate Middletons Hochzeitskleid – eine Analyse

Vor wenigen Tagen heirateten in London Prinz William Mountbatten-Windsor, Herzog von Cambridge und Catherine Elizabeth Middleton, jetzige Catherine Elizabeth Mountbatten-Windsor, Herzogin von Cambridge. Entsprechend hochherrschaftlich und pompös ging es bei der weltweit von ca. 2 Milliarden Zuschauern verfolgten Hochzeit in der Westminster Abbey zu. Vorher beherrschte vor allem eine Frage die Medien: Wie wird das Hochzeitskleid aussehen und wer designed es? Tja, wie viele es vorhergesehen haben, stammt das wirklich schöne Kleid aus dem Haus Alexander McQueen, designed von Sarah Burton. Es ist eine luxuriöse, elegante, zeitlose und im Vergleich zu Lady Dianas Brautkleid eher schlichte Robe, die Kate Middletons natürliche Schönheit unterstreicht und dem Anliegen des Paares, die Trauung für royale Verhältnisse so bodenständig wie möglich zu halten, entgegen kommt. So fällt beispielweise auch die Schleppe mit einer Länge von weniger als drei Metern geradezu winzig aus im Vergleich zu Dianas fast 8 Meter langen Schleppe. Überhaupt drängte sich der Vergleich mit einer anderen Märchenprinzessin deutlicher auf: Grace Kelly.

Kate’s bwz. Lady Catherine Elizabeth’s Kleid besteht aus einem halterlosen victorianisch anmutenden Korsettteil, an der Taille verengt und an den Hüften leicht gepolstert, was lange als eine McQueens-typische Kreation galt. Darüber schließt sich eng ein hochgeschlossener, langärmeliger Spitzen-Bodice (die aufwendige Spitze wurde handgefertigt in der Royal School of Needlework in Hampton Court Palace), dessen Muster unter anderem handgestickte Rosen, Kleeblätter, Disteln und Narzissen enthält. Die englische Cluny Spitze wurde in der Carrickmacross-Tradition hergestellt – die ursprünglich im Jahr 1820 in Irland entwickelt wurde – und mit französischer Chantilly-Spitze gemischt. Bei der Herstellung in der Royal School of Needlework mussten sich die HandarbeiterInnen alle 30 Minuten die Hände waschen, damit die Spitze für das Brautkleid makellos blieb.

Die selbe Spitze wurde benutzt, um den Rock, Schuhe und Schleier zu schmücken bzw. zu säumen. Das Kleid wurde in elfenbeinfarbenem und weißen Satin-Gazar gefertigt, eine fein gewobenen Seide, die ebenfalls in England hergestellt wurde. Ein langer voller Rock, im Stil einer aufblühenden Blume, entfaltet sich in langen, nach unten hin öffnenden Falten, die nach hinten in die kurze Schleppe übergehen.

Der Schleier wurde aus Lagen von elfenbeinfarbenen Seidentüll gefertigt und mit einer Halo-Tiara von Cartier befestigt. Diese aus den 30er Jahren stammende Tiara war das something borrowed von der Queen, welche sich somit gegen Kates Wunsch nach einem Blumenkranz als Haarschmuck durchsetzte. Ansonsten hielt junge Braut sich an ihre Versprechen: ein modernes, klassisches Hochzeitskleid und offene Haare. Das Make-Up legte sie angeblich selbst an, was man – mit Verlaub – sehen konnte. Besonders die Augen sind für meinen Geschmack zu dunkel umrahmt.

2 Kommentare zu “Kate Middletons Hochzeitskleid – eine Analyse

  1. Helen sagt:

    Als die Queen damals heiratete hat sie sich auch selber geschminkt. Sie sah wunderschön aus, genau so wie Kate. Ich finde das eine wunderbare Botschaft an alle Frauen. Man soll an seiner Hochzeit einfach so sein wie man ist und sich ruig selber schminken. Man wird sowieso die wundervollste an diesem Tag sein. Für die meisten Männer es sowieso uunangenehm wenn ihre Frauen am Tag der hochzeit

  2. Helen sagt:

    Plötzlich ganz anders aussieht. Kate hat ihre Augen eben so geschminkt wie sie es schön findet und das ist gut so

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