Ab morgen endlich im Kino: „Jane Eyre“

Damit ist auch schon alles gesagt. Ewig lange hat es gedauert, doch ab morgen dürfen auch wir uns endlich eine Meinung über die neuste Jane Eyre Verfilmung von Cary Fukunaga machen. In den schicksalgeplagten Hauptrollen – ihr könnte es alle schon mitsingen – spielen Mia Wasikowska die Titelfigur Jane Eyre und Michael Fassbender den romantisch-mysteriösen Edward Rochester. Zwar sollte man auf die imdb-ratings nicht so viel geben, aber eine 7.4 von möglichen 10 Punkten ist doch ein hoffnungsvoller Schnitt. Und wer morgen noch nicht direkt ins Kino stürmen will, kann ja am Wochenende gemütlich auf Advent machen, etwas Glühwein auf Deutschlands unzähligen Weihnachtsmärkten tanken und den Tag mit Charlotte Brontë ausklingen lassen.

Aaron Johnsons Vronsky-Look

Vor einiger Zeit haben bereits die Dreharbeiten für Joe Wrights Anna Karenina Adaption begonnen. Und noch gibt es keine Fotos von Keira Knightley als tragische Heldin in der Hauptrolle der Films. Dafür zeigte sich Vronsky-Darsteller Aaron Johnson mit Blondschopf und Moustache in der Öffentlichkeit und verunsicherte seine Teenie Fans.

Freizeit- vs. Vronsky-Look

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„The Great Gatsby“ Setfotos

Hier sind sie also, die Mia Farrow und der Robert Redford unserer Tage. Naja, irgendwie  sieht Carey Mulligan hier ungefähr genauso langweilig aus, wie Mia Farrow es meiner Meinung nach schon immer war. Und Leonardo DiCarprio kann rein äußerlich nicht mit Redfords damaligen Format mithalten. Ich gehe allerdings davon aus, dass die neue The Great Gatsby – Adaption unter der Regie von Baz Luhrmann schauspielerisch locker der bekannten 70er Jahre Verfilmung das Wasser reichen kann.  Wir werden uns mit einer abschließenden Bewertung noch zurückhalten müssen, denn vor Dezember nächsten Jahres kommt der Film nicht in die Kinos. Weitere Bilder gibt es übrigens hier.

Bildquelle

„Eine königliche Affäre“ Teaser

Angeblich wird im März 2012 die dänische Produktion Eine königliche Affäre zu uns in die Kinos kommen. Und es geht – jippie! – mal wieder auf ins 18. Jahrhundert, diesmal nach Dänemark, an den Hof Königs Christian VII. Dieser war geistig etwas umnachtet, was natürlich immer diverse Handlanger magisch anzieht, die versuchen ihrerseits Kontrolle über den Herrscher und somit über das Reich zu gewinnen. Nach einer wahren Begebenheit trug es sich im Jahr 1768 zu, dass ein deutscher Aufklärer und Arzt, Johann Friedrich Struensee die Position des Leibarztes beim König antrat und sein engster Vertrauter wurde. Vielleicht wäre die Sache sogar längerfristig gut gegangen, hätte Struensee nicht eine verhängnisvolle Affäre mit der Königin Caroline Mathilde begonnen. Kurz und gut: Die Geschichte ist nun verfilmt worden und in der Rolle des deutschen Leibarztes werden wir Mads Mikkelsen bewundern dürfen. Na, wenn das nichts ist… Hier ist ein Teaser:

 

Ab heute auf Pro Sieben: „Die Borgias“

Eine etwas andere Aufarbeitung der Geschichte um die berüchtigten Borgias läuft ab heute wöchentlich auf Pro Sieben. Diesmal handelt es sich um die amerikanische Showtime Produktion mit Jeremy Irons in der Rolle des Familienoberhaupts Rodrigo Borgia. Der Sender wirbt mit so reißerischen wie fragwürdigen Slogans wie „10 Gebote sind nicht genug, denn die Borgias sind ihnen immer einen Schritt voraus“, „Wir sind Papst“ oder so ähnlich. Wer davon nicht komplett abgeschreckt wird, kann sich auf eine aufwendig ausgestattete und ausgeleuchtete Serie freuen, die die europäische Produktion etwas alt aussehen lässt. Bei der letzteren gefielen mir allerdings Dramaturgie und Casting deutlich besser. Insofern haben beide Produktionen etwas für sich.

Und noch etwas: Der Serienvorspann der amerikanischen Serie ist ebenfalls der europäischen Variante haushoch überlegen. Schade nur, das man den kaum sehen wird. Pro Sieben wird mit Sicherheit wieder alles zusammenschneiden und da bleiben keine wertvollen Sendeminuten übrig für die Intros. Heute werden zum Auftakt gleich drei Folgen in Reihe ausgetrahlt.

Filmstarts im November

So, ab übermorgen gibt es die volle Kostümpackung. Da ist von allem etwas dabei: Psychodrama, Verschwörungstheorien, WildWest Survival, Fantasy… was will man mehr?

1. Anonymous  –  Filmstart 10. November, Regie Roland Emmerich

„Während Queen Elizabeth (Vanessa Redgrave) England seit Jahrzehnten regiert, reift wie aus dem Nichts der Schauspieler William Shakespeare (Rafe Spall) zum beliebtesten Autor, der wie kein anderer in seinen Stücken die menschliche Natur wie auch die Situation im Land widerspiegeln kann. Dabei ist der eigentliche Verfasser der Werke der Earl of Oxford (Rhys Ifans)- zugleich auch Erzfeind von Elizabeths intrigantem Berater (David Thewlis). Aufgrund seiner hohen Stellung darf sich Oxford nicht als Verfasser preisgeben. Dies sollte nicht die einzige Tragödie in seinem Leben bleiben.“

2. Eine dunkle Begierde  –  Filmstart 10. November, Regie David Cronenberg

„Carl Gustav Jung (Michael Fassbender) hat so gut wie all seine Ziele erreicht – er ist Leiter der psychiatrischen Klinik Burghölzli, glücklich verheiratet und erwartet sein erstes Kind. Alles soll sich jedoch ändern, als die junge Russin Sabina Spielren (Keira Knightley) wegen Hysterie in die Züricher Klinik eingeliefert wird. Bei den zahlreichen therapeutischen Sitzungen kommen sich Jung und sein schöne Patientin immer näher. Als die Affäre droht an die Öffentlichkeit zu gelangen, wendet sich Jung von Sabina ab, um seinen guten Ruf als Wissenschaftler nicht zu verlieren. Sabina verspürt währrenddessen den Drang, selbst Psychoanalytikerin zu werden. Also bewirbt sie sich bei Jungs langjährigem Kollegen und Mentor Sigmund Freud (Viggo Mortensen). Dieser nimmt sich ihrer an und erliegt kurze Zeit später ebenfalls ihren intellektuellen Reizen…“

3. Meek’s Cutoff  –  Filmstart 10. November, Regie Kelly Reichardt

„Ein Siedler-Treck zieht durch den Wilden Westen. Auf der Reise kommt die aus drei Familien und ihrem Scout Stephen Meek (Bruce Greenwood) bestehende Gruppe bei einer angeblichen Abkürzung vom Weg ab. Nach Tagen ohne Wasserquelle werden die Mitglieder des Trecks immer unruhiger. Als auch noch ein Indianer gesichtet wird, bricht Angst aus. Doch Meek und Wortführer Solomon (Will Patton) gelingt es den Indianer (Rod Rondeaux) zu fangen. Es kommt zum Diskurs. Soll man die Rothaut töten oder – wie Solomon es vorschlägt – sich von ihr zu einer Wasserquelle führen lassen. Mit Unterstützung seiner Frau Emily (Michelle Williams) gelingt es Solomon, die Gruppe vorerst auf seine Seite zu bringen. Doch das gegenseitige Misstrauen bleibt. Lockt der Indianer die Siedler in einen Hinterhalt wie die nervöse Millie (Zoe Kazan) und ihr Mann Thomas (Paul Dano) befürchten?“

4. Krieg der Götter  –  Filmstart 10. November, Regie Tarsem Singh

„Der unbarmherzige König Hyperion (Mickey Rourke) führt seine Armee auf einen Feldzug quer durch Griechenland und hinterlässt dabei eine Spur der Verwüstung. Er ist auf der Suche nach einem sagenumwobenen Bogen, mit Hilfe dessen er die verbannten Titanen aus dem Tartarus befreien, sich an den Göttern des Olymps für deren Sturz rächen und die Menschheit für immer zerstören will. Nachdem ein altes Gesetz besagt, dass sich die Götter nicht in das Schicksal der Menschheit einmischen dürfen, wählt Göttervater Zeus (Luke Evans) den sterblichen Krieger Theseus (Henry Cavill) aus, um gegen Hyperion und die Titanen zu kämpfen. Theseus, der den Mord an seiner Mutter rächen will, zieht schließlich an der Seite der schönen Priesterin Phaedra (Freida Pinto) und seiner Gefolgschaft in den Krieg, um die Menschheit zu retten.“

In der darauf folgenden Woche startet Hermine Huntgeburths „Tom Sawyer“, aber den belasse ich hier mal unter ferner liefen und stelle stattdessen einen späteren (mir bis dato unbekannten) Filmstart vom 24. 11. vor, der sicherlich nur einen sogenannten limited release erhalten wird:

5. Die Mühle und das Kreuz  –  Filmstart 24. November, Regie Lech Majewski

„Die Kreuztragung Christi ist ein Gemälde von Pieter Bruegel dem Älteren aus dem Jahr 1564, das die Passionsgeschichte Jesu vor dem Hintergrund der spanischen Besetzung Flanderns zeigt. Doch wer sind die Figuren, die auf dem Bild zu sehen sind und wie entstand es? Im Zentrum des Geschehens stehen der Maler Bruegel (Rutger Hauer), sein Freund Nicholas Jonghelinck (Michael York) und die Jungfrau Maria (Charlotte Rampling), die mit ihren Geschichten zur Einzigartigkeit des Gemäldes beigetragen haben. Episoden aus unterschiedlichen Schicksalen- vom Leiden Christi bis zur religiösen Verfolgung im Flandern des 16. Jahrhunderts- werden nacherzählt.“

Also allein die Besetzung klingt doch schon vielversprechend und das 16. Jahrhundert ist filmisch sowieso unterrepräsentiert. Der Trailer lässt allerdings einige Fragezeichen entstehen, man weiß nicht –  was soll es bedeuten… Für mehr Infos bitte hier auf Filmstarts nachlesen.

Quelle für diesen Post und die darin enthaltenen Zitate: Filmstarts.de

Michelle Williams als „Marilyn“: Poster hui – Video pfui

Bilder und Clips sagen mehr als Worte, daher kurz und knapp: Das neue Poster zum Film My Week With Marilyn schlägt den ersten Entwurf um Längen, auch wenn Eddie Redmayne jetzt nicht mehr mit drauf ist. Der darunter gepostete Clip mit der Show-Einlage zu „Heatwave“ ist dagegen alles andere als heiß. Nee, der geht mal gar nicht und hat eher die „Sexappeal“ von Rene Zellweger in Chicago.