Auf Kabel Eins weihnachtet es diesmal extrem

Dieser Trailer für die unvermeidliche feiertägliche Sissi-Reihe muss in glühweinseeliger Gemeinschaftsarbeit auf der Kabel-Eins-Weihnachtsfeier entstanden sein, anders lässt sich das überraschende Produkt kaum erklären. Sehr konsequente Mischung für eine Reihe, die ernsthaft nur noch als Parodie funktionieren kann:

 

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Michelle Williams als „Marilyn“: Poster hui – Video pfui

Bilder und Clips sagen mehr als Worte, daher kurz und knapp: Das neue Poster zum Film My Week With Marilyn schlägt den ersten Entwurf um Längen, auch wenn Eddie Redmayne jetzt nicht mehr mit drauf ist. Der darunter gepostete Clip mit der Show-Einlage zu „Heatwave“ ist dagegen alles andere als heiß. Nee, der geht mal gar nicht und hat eher die „Sexappeal“ von Rene Zellweger in Chicago.

 

1.000 Kostümfilme – eine Übersicht

Der empfehlenswerte Blog Enchanted Serenity of Period Films hat eine Filmübersicht von ca. 1000 Titeln nach Epochen erstellt. Hin und wieder soll es ja Menschen geben, die durch Zufall im Fernsehen bei Elizabeth, Gefährliche Liebschaften oder Stolz und Vorurteil hängen geblieben sind, Blut geleckt haben und sich nun verzweifelt fragen, ob es mehr von dieser Art Filme gibt. Wie man in der Übersicht sieht, gibt es dutzende Filme pro Gesellschafts- und Mode-Epoche, zwar sind nur einige so gut wie die oben genannten, aber sehenswert sind sie fast alle.

Trailer für „The Raven“

Bei the Playlist hieß es, The Raven sei eine ‚period version‘ von Se7en, das trifft es ganz gut, denke ich. Es wird viel rituell gemordet und im Verdacht steht zunächst auch Edgar Allen Poe (John Cusack), dessen Novels offenbar als Vorlagen der Morde dienen. Man kennt diese Ideen ja von diversen Theorien, die Poe mit Jack The Ripper in Verbindung bringen wollen. In The Raven schließt sich Poe einem Detektiv an, gespielt von Luke Evans, und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Mit dabei sind außerdem Alice Eve (als Poes Verlobte), Brendan Gleeson und Oliver Jackson-Cohen. Mein Geschmack ist es nicht, aber die Mehrheit der Menschheit fährt ja auf Serienmörder-Geschichten ab. Allerdings heißt es sich gedulden, denn Filmstart ist in Deutschland erst am 3. Oktober 2012.

TRAILER BEI APPLE MOVIE TRAILERS

 

Trailer für „My week with Marilyn“

Mit den Fotografien ist das ja immer so eine Sache. Bisher wirkten die Bilder von Michelle Williams als Marilyn Monroe immer etwas steif und leblos. Es ist natürlich auch eine undankbare Aufgabe, die Hollywood Ikone schlechthin zu portraitieren und es klappt offenbar auch nicht wirklich. Zumindest sind die ersten Eindrücke aus dem Trailer etwas ernüchternd, wenn auch nicht entmutigend. Irgendwie kommt das Quirlige, Flirtive und Verspielte nicht sonderlich gut rüber, die depressiven Momente wirken dagegen sehr überzeugend. Aber der Film als solches wird nicht mit der Echtheit von Marilyn Monroes Darstellung stehen oder fallen, sondern letztendlich als Story überzeugen müssen und da lässt sich momentan noch wenig ablesen. Und vergessen wir nicht die Massen von unglaublich grottigen Film- und Doku-Marilyns, von denen hier nur eine verlinkt wird. Dagegen ist Michelle Williams Perfomance auf jeden Fall ein schauspielerischer und castingtechnischer Quantensprung.

Die Geschichte von My Week with Marilyn basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich während der Dreharbeiten zum Film „The Prince And The Showgirl“ in London zugetragen hat. Colin Clark (Eddie Redmayne) arbeitete als Assistent am Set des Films, in dem Laurence Olivier (Kenneth Branagh) neben Marilyn die Hauptrolle spielte. Marilyn, gerade frisch verheiratet mit Arthur Miller (Dougray Scott), kommt nach Großbritannien, um sich aus ihrem Hollywood-Blondchen-Image zu befreien und als ernsthafte Schauspielerin ernst genommen zu werden. Zwischen Erfolgsdruck, dem Einfluss ihres Ehemanns, der pedantischen Strassbergs – Marilyns Schauspiellehrer -, ihres Geschäftspartners Milton Greene und des Theaterstars Laurence Olivier entflieht sie für einige Tage dem Trubel und hat eine kurze Affäre mit Colin.

Es gibt übrigens auch eine kurze Dokumentation namens The Prince, the showgirl and me, in der Colin Clark über die damaligen Erlebnisse und die Dreharbeiten berichtet. Der erste Teil ist unten (siehe das Video unter dem Trailer) verlinkt.

 

 

 

Erste Promotion Stills für „W.E“

Ich freu mich sehr auf Andrea Riseborough in der Rolle der Wallis Simpson in W.E, welcher Madonnas zweite Regiearbeit ist. Hier sind nun erst offizielle Promo-Stills zu begutachten, die zwar noch nicht viel über den Streifen preis geben, aber vielleicht ein bisschen von der Atmosphäre ahnen lassen. Die vier Bilder zeigen ausschließlich Wallis Simpson und König Edward VIII. (gespielt von James D’Arcy). Für alle Tudors-Fans: Auch Natalie Dormer wird hier mal wieder als Königin zu sehen sein, sie spielt Queen Elizabeth, die Mutter Elizabeths II.

Madonna und Film, das lädt natürlich zum bashing ein, aber ich bin – warum eigentlich? – diesmal noch recht optimistisch.

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