Ab heute im Kino: „Der ganz große Traum“

Wie kam der Fußball ins Land des dreimaligen Weltmeisters Deutschland? Dieser Frage widmet sich Regisseur Sebastian Grobler in Der ganz große Traum und erzählt wie der Englischlehrer Konrad Koch (Daniel Brühl) im Jahre 1874 mit Hilfe des noch unbekannten Ballspiels seinen Gymnasiasten die englische Sprache beizubringen versucht. Natürlich macht er sich damit nicht nur Freunde, Kollegen und Bürger(u.a. Axel Prahl, Burghart Klaußner) wittern bald die Aufforderung zum Ungehorsam und wollen den unkonventionellen Lehrer loswerden. Was wiederum die Schüler auf den Plan bringt. Kurz und gut: konventionelle Kinounterhaltung nach dem Hollywood-Standard-Pathos-Rezept, vermutlich nicht schlechter und nicht besser als jede durchschnittliche Historienschmonzette. Zumindest zwingt der Trailer mit seiner klebrigen Musik zu dieser Vorabeinschätzung. Dass man nicht mal mich – die ich Fußball und Kostümfilme liebe – damit hinterm Ofen vorlockt, ist doch ein schlechtes Zeichen, oder?

 

Ein Kommentar zu “Ab heute im Kino: „Der ganz große Traum“

  1. Thorben sagt:

    Kann man sich ansehen, aber die gant große Nummer ist er nicht. Daniel Brühl macht seine Sache ganz gut und fühlt sich unterhalten, mehr aber auch nicht. Ansonsten kann man sagen: Bildungsauftrag erfüllt.

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