„Agora“ startet am 11. März (?)

Hoffentlich dürfen wir dieser Information von Filmstarts.de glauben. In AGORA spielt die bezaubernde Rachel Weisz die im römisch besetzten Alexandria lebende Philosophin und Mathematikerin Hypathia, die aufgrund ihres grausamen Todes zu einer legendenhaften Figur in der Kultur des Abendlandes geworden ist. Als außergewöhnlich gelehrte Tochter des Theon von Alexandria war sie eine gesellschaftlich hoch angesehene Frau, die sogar auf den philosophischen Lehrstuhl des Museion von Alexandria berufen wurde. Auch in der Politik pflegte sie Kontakte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten ihrer Zeit, was vermutlich einer der Gründe für ihre Ermordung war. In Alexandria jedoch, eine der frühen Hochburgen des Christentums, wurde die Atheistin Hypathia als intrigante Christengegnerin diffamiert und schließlich von einer Menge aufgebrachter Christen umgebracht.

Ich hoffe der Film kommentiert die gegenwärtig schwelende religiöse Aufbruchststimmung – die ich überwiegend mit Skepsis betrachte, weil sie sich größtenteils aus Ressentiments speist – so wie es die Geschichte der Hypathia vermuten lässt.

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