Wie die Zeit vergeht mit … Zarin Katharina die Große

Eine der bekanntesten weiblichen Persönlichkeiten der abendländischen Geschichte ist Katharina die Große, ihres Zeichens Zarin von Russland in den Jahren von 1762 bis 1796. Passenderweise wurde die vormals preußische Prinzessin bereits zweimal von deutschen Diven verkörpert:

Bild 8

Marlene Dietrich in "The Scarlett Empress"

1934 verkörperte die bis dato berühmteste deutsche Schauspielerin Marlene Dietrich unter der Regie ihres Mentors Josef von Sternberg die legendäre Zarin in The Scarlett Empress. Besonders aus cinematografischer Sicht ist dieser Streifen nach wie vor sehenswert, da von Sternberg ein echter Magier des Lichts und fantasievoller Setdesigner war. Man achte vor allem auf den gruselkabinettartigen Zarenpalast! Filmausschnitt.

Bild 2

Hildegard Knef in "Katharina von Russland"

Bildquelle

Auch unser aller Hilde Knef hat  1963 schon als Katharina von Russland vor der Kamera agiert, in einer italienischen Produktion unter der Regie von Umberto Lenzi. Da ich diesen Film persönlich leider nie gesehen habe, kann ich leider nichts weiter dazu sagen, vielleicht hilft dieser Filmausschnitt weiter. Oje, wie sieht denn Hilde hier bloß aus?

Bild 5

Julia Ormond in "Young Catherine"

No more Blondes: In der 1991er TV Produktion überzeugte Julia Ormond als durchsetzungsfähige Young Catherine, die dem verrückten Ehegatten den Thron klaut und das Militär bezirzt, nicht so glamourös wie Marlene, aber recht unterhaltsam allemal. Vor allem die mit Feuerstellen ausgestatteten Großraumschlitten sind mir in Erinnerung geblieben: Filmausschnitt.

Bild 9
Catherine Zeta Jones in „Catherine the Great“

Eine weitere TV Produktion (1995) reichte die Krone an Catherine Zeta-Jones weiter. Auch dieser Film, namens Catherine the Great, ist mir nur ausschnitthaft bekannt und konnte mich bisher noch nicht in die Videothek locken. Zumindest sieht Zeta-Jones in folgendem Miniclip auf sehr russische Weise üppig aus ; )

3 Kommentare zu “Wie die Zeit vergeht mit … Zarin Katharina die Große

  1. juli sagt:

    oha, du. kleiner hinweis: ich weiß nicht, ob die anhalt zerbster mit der zuordnung ihrer sophie auguste friederike zum preussenhof so happy wären. ganz ehrlich, auf die schnelle weiß ich nicht, wie sie tatsächlich zu einander standen. aber autonom waren sie doch.

    danke für die vielen ausschnitte. auf eine werkschau in diese richtung bin ich noch garnicht gekommen, da ich den ormond film schon seit mindestens 10 jahren aufnehmen will und es dann doch verpasse/sausen lasse, der knef film noch so schrecklich ausgestattet war, dass ich ausser ärger und dem drang zum umschalten nichts mitkriegte und ich auf catherine zeta jones allergisch reagiere. obwohl ich mich erinnere, dass einige kostüme tatsächlich ganz schick waren und veronica ferres – ziemlich einmaliges event – eine zu ihr passende rolle spielte. der rest war reinstes dallas.

    und die dietrich war mir bislang entgangen. ist auf den ersten blick ja auch nicht als barock wahrzunehmen, wenn man sich die plakate und cover anguckt. der clip ist allerdings recht putzig, und zeigt auch ganz schön, wie wenig sich in hollywood bisweilen geändert hat.

    wenn man mal die portraits vergleich, paßt doch aber wohl der herbe charme der knef noch am ehesten (ansatzweise) zu katharina, oder?

  2. Amitiel sagt:

    Bei mir im Regal steht noch eine andere Version von 1934 mit Elisabeth Bergner.

    Aber ein schöner Überblick.

  3. Tinka sagt:

    @Amitiel: Danke für den Hinweis! Ich versuche mich bei diesen Überblicken jedoch meist auf Filme mit (sagen wir mal mehr oder weniger) bekannten Darstellern zu beschränken. Die sind zwar nicht immer die besten, aber wenn ich wirklich alle aufzähle, dann sprengt das den Blog-Rahmen.

    @Juli: Der Knef-Film sieht irgendwie grausam aus, und die Hilde mag zwar spröde aussehen, aber dieses typische Knef-Make Up ist für meinen Geschmack zu trashig. Aber du hast recht, sie hat von allen die kühlste Ausstrahlung. Insofern passt es irgendwie. Den Dietrich Film kann ich nur empfehlen, er ist eigentlich total Hollywood-untypisch, wenn man ihn z.B. mit Marie Antoinette von 1938 vergleicht. Von Sternberg hatte eine recht düstere und melancholische Seele, was in den Filmen oft positiv zum Tragen kommt. Marlene wird hier gnadenlos als männermordener Vamp inszeniert, was ja zum Teil dem Ruf der Zarin gerecht wird.

    Tinka

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s