In Gedenken an die große Romy Schneider

Die wundervolle Romy Schneider wäre dieser Tage 70 Jahre alt geworden, wäre sie nicht am 29. Mai 1982 verstorben. Romy Schneider ist eine der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspielerinnen und kann als eine der wenigen Filmstars von sich behaupten sowohl die breite Masse der Mainstream-Kinogänger, als auch die Arthouse-Kenner und Connaisseure für sich zu begeistern. An dieser Stelle sei an Romy Schneider als Darstellerin in Kostümfilmen erinnert.

Im Jahr 1954 drehte Romy an der Seite ihrer Mutter Magda Schneider Mädchenjahre einer Königin, unter der Regie Ernst Marischkas. Der Inhalt des Films wurde bei Wiki wie folgt zusammengefasst: „Der Charakter von Viktoria wird als äußerst verspielt und liebreizend dargestellt, sie verkörpert ein zwar wissbegieriges, neugieriges und intelligentes Mädchen, aber auch die verletzliche junge Frau, die erst sehr spät erfährt, dass sie eines Tages Königin von England werden soll. Trotzdem will sie ihre Sache gut meistern, was ihr auch gelingt. Als ihr aber vorgeschlagen wird, sie solle heiraten, will sie mit einer Pferdekutsche nach Paris fahren, um sich dort „Vergleichsobjekte“ anzusehen. Es beginnt in der Hafenstadt Dover allerdings heftig zu regnen, und somit macht die Königin mit ihrem Butler und ihrer Vertrauten bei einer Gaststätte Rast, wo sich auch zufällig Prinz Albert von Sachsen-Coburg befindet. Die beiden lernen sich kennen und wissen jeweils nicht, wer sie in Wirklichkeit sind. So kommt es, dass sie sich verlieben. Viktoria muss allerdings am nächsten Morgen zurück nach London, um dort auf ihrer Geburtstagsfeier einen Ehemann zu wählen. Albert, der eigentlich nicht an dem Fest teilnehmen wollte, wird von seinem Berater überredet. Somit folgt er der Einladung Viktorias doch noch. Völlig überrascht sieht er, dass die Königin das Mädchen ist, mit dem er letzte Nacht noch über die neue Regentin gespottet hatte. So kommt es, dass die beiden heiraten.“

Das nächste große Kostümfilmprojekt war 1955 natürlich die Sissi-Trilogie, jene Filmreihe, der Romy Schneider ihren Weltruhm zu verdanken hat, und von deren Image sie sich zeitlebens zu distanzieren versuchte. Erneut unter der Regie von Ernst Marischka, stand sie hier als Elisabeth, Kaiserin von Österreich vor der Kamera. Dem ersten Sissi Film folgten in kurzer Zeit Sissi – Die junge Kaiserin und Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin, allesamt mit überwältigem Erfolg, vor allem in den deutschen Kinos. Bezüglich der Sissi-Filme sei zum Überlick diese Seite empfohlen: Sissi. Diese enthält einen Überblick über alle drei Filme und bietet auch Anekdoten und Wissenswertes rund um die Dreharbeiten.

1959 spielte Romy in Katja – Die ungekrönte Kaiserin die Titelrolle und verkörperte in einer prachtvollen Verfilmung eine junge Prinzessin, die dem Zar Alexander II., dargestellt von Curd Jürgens, auffällt. Der reformfreudige Regent verliebt sich in die Prinzessin, aber die Zarin stellt sich den beiden in den Weg.

Im Jahr 1972 kehrte Romy noch einmal zur Rolle der Sisi zurück, diesmal allerdings unter der Regie von Luchino Visconti, und der historischen Figur der Sisi etwas näher kommend. Der Film Ludwig II. erzählte das dramatische und traurige Schicksal des berühmten bayrischen Märchenkönigs, dagestellt von Helmut Berger, und seiner Beziehung zur kaiserlichen Cousine.

Weitere Kostümfilme mit Romy Schneider waren  u.a.  Feuerwerk, Robinson soll nicht sterben, Mädchen in Uniform.

Anlässlich ihres Geburtstags werden im Fernsehen viele ihrer Filme wieder ausgestrahlt. Hier findet man eine praktische Übersicht.

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