Alle Wege führen nach…

…Berlin. Genauer gesagt zur Berlinale. Gleich drei mehr oder weniger lang erwartete Filme starten im Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele. Und Les Adieux à la reine wird sogar der Eröffnungsfilm werden, der erfahrungsgemäß immer besonders beachtet und kommentiert wird. Man darf also gespannt sein. Außerdem kommen zwei weltweit umschwärmte Männer in die Stadt (vielleicht sogar leibhaftig). Mads Mikkelsen spielt den deutschen Arzt Struensee im Dänemark des 18. Jahrhunderts (Eine königliche Affäre) und Robert Pattinson wird als George Duroy (Bel Ami) seinem Teenie-Schwarm Image eine neue Facette geben. Vermute ich mal. Für einen von beiden würde sogar ich mich an den roten Teppich randrängeln…

Die Jury ist wieder bunt gemischt, von gestandenen Regisseuren (Mike Leigh = Jury Präsident, François Ozon, Ashgar Farhadi) über Fotografen (Anton Corbijn) und Schriftsteller (Boualem Sansal) bis zu Schauspielern (Jake Gyllenhaal, Charlotte Gainsbourg, Barbara Sukowa). Ob die wohl in der Stimmung für Historie und raschelnden Taft sind?

Dakota Fanning als “Effie Gray”

Beinahe wäre es wieder Keira Knightley gewesen. Und noch halten sich die Gerüchte, dass auch Keira die Effie Gray spielen wird, obwohl es sich hier hoffentlich um eine imdb-Leiche handelt.

Momentan stand jedenfalls Dakota Fanning als die hierzulande eher wenig bekannte viktorianische Malerin und Lebenskünstlerin Euphemia Gray vor der Kamera, begleitet u.a. von Emma Thompson, Greg Wise und Tom Sturridge. Im Film wird es um das Liebesverhältnis zwischen Effie, ihrem Ehemann John Ruskin (Wise) und dem Literaturkritiker Everett Millais (Sturridge) gehen.

Hier auf just jared gibt es eine Menge sehr vielfältiger Ausblicke auf farbenfrohe, eher ungewöhnliche und ansprechende Kostüme.

“Les Adieux à la Reine” eröffnet Berlinale

Die 62. Berlinale, die vom 09.-19. Februar stattfindet, eröffnet mit Benoit Jacquots Les Adieux à la Reine. In den Hauptrollen spielen Diane Kruger die Königin Marie Antoinette und Lea Seydoux deren Vorleserin Sidonie Laborde. Der Streifen ist ebenfalls Teil des Wettbewerbs um den Goldenen Bären als bester Film. Weitere Bilder gibt es nur zwei Beiträge weiter unten, ein Trailer ist bisher noch nicht veröffentlicht worden.